Teva und Lonza geben gemeinsame Entscheidung bekannt, das Biologics-Joint Venture zu beenden

Juli 25,2013
  • Teva verfolgt ihre Biologics-Strategie zur Schaffung eines ausgewogenen Portfolio an Biosimilars, Biobetters und innovativen Biologics
  • Lonza konzentriert sich auf Kernkompetenzen in der Auftragsherstellung und der Zelllinienkonstruktion und stoppt Investitionen in nicht strategische Bereiche

Jerusalem, Israel und Basel, Schweiz, 25. Juli 2013 – Teva Pharmaceutical Industries (NYSE: TEVA) und Lonza Group (LONN: SIX) gaben heute bekannt, dass die beiden Unternehmen nach einer strategischen Überprüfung des Teva-Lonza Joint Ventures (TL-JV) entschieden haben, ihre Zusammenarbeit für die Entwicklung, die Herstellung und die Vermarktung von Biosimilars zu beenden. Die Einstellung des TL-JV, welches im Jahr 2009 begann, wird es beiden Unternehmen ermöglichen, ihre eigenen Strategien und Absichten in diesem Gesundheitsbereich besser voranzutreiben. Beide Unternehmen werden weiterhin Möglichkeiten evaluieren, den Wert der Investitionen und der Fortschritte, welchen das Joint Venture bis zu diesem Zeitpunkt erbracht hat, zu maximieren und teilen das gemeinsame Verständnis, dass erschwingliche, wirksame und sichere Biosimilar-Behandlungen Vorteile für Patienten und diese Märkte bringen werden.

Dr. Michael Hayden, President Global R&D und CSO von Teva kommentierte, dass "Teva über einen erfolgreichen Leistungsausweis in der Biologics-Arena verfügt und wir auf diesem Erfolg aufbauen wollen. Diese Entscheidung unterstützt unsere Fähigkeit den stark selektiven Ansatz unserer Bestrebungen weiterzuführen, den es braucht um ein ausgewogenes Portfolio an Biosimilars, Biobetters und innovativen Biologics zu schaffen, welches sich an unserem Gesamtportfolio und unseren Krankheitsbereichen ausrichtet. Somit können wir unsere Patienten in diesem Bereich besser unterstützen."

Dr. Stephan Kutzer, COO des Lonza Pharma&Biotech Marktsegments kommentierte: "Mit der Auflösung des Joint Ventures werden wir Investitionen in Bereichen aufgeben, welche für Lonza strategisch nicht länger im Vordergrund stehen, wie beispielsweise die klinische Entwicklung und die Vermarktung von Endprodukten. Nach unserer Beurteilung werden diese Investitionen in Biosimilars mehr Kapital benötigen, als ursprünglich geplant und es wird mehr Zeit brauchen, bis diese auf dem Markt eingeführt werden. Deshalb werden wir uns zukünftig auf unsere Kern-kompetenzen Auftragsherstellung und Zelllinienentwicklung konzentrieren."

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Bg