Lonza gibt Lizenzvereinbarung mit iPS Academia Japan bekannt

August 02,2012

Lonza erweitert ihr marktführendes Dienstleistungs- und Produktportfolio für die Zelltherapie und verdeutlicht dadurch ihr Engagement im Bereich der regenerativen Medizin  

Walkersville, MD (USA), 2. August 2012 – Lonza hat mit iPS Academia Japan, Inc. eine weltweite, nicht-exklusive Lizenzvereinbarung für deren Patentportfolio im Bereich der induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS Zellen) geschlossen. Durch den Abschluss dieser Vereinbarung unterstreicht Lonza ihr Engagement auf dem Gebiet der regenerativen Medizin und bekräftigt zugleich ihre Überzeugung, dass iPS Zellen eine zentrale Plattformtechnologie für den Zelltherapie-Markt darstellen.  

Im Jahr 2007 gelang es Dr. Shinya Yamanaka und seinen Kollegen von der Universität Kyoto, differenzierte menschliche Zellen erstmals in einen embryonalen stammzellenähnlichen Zustand zurückzuversetzen. Dieser Prozess, auch zelluläre Reprogrammierung genannt, brachte die weltweit erste Linie humaner iPS Zellen hervor. Im darauffolgenden Juni wurde das Unternehmen iPS Academia Japan gegründet, dessen Zweck darin besteht, das geistige Eigentum rund um diese und andere zukunftsweisende Entdeckungen von Dr. Yamanaka und seinem Team zu verwalten.  

Durch den Erwerb der Rechte an diesen Patenten erweitert Lonza ihr marktführendes Dienstleistungs- und Produktportfolio auf dem Gebiet der Zelltherapie. Dieses Portfolio umfasst die Prozessentwicklung, die Assay-Entwicklung sowie die Herstellung therapeutischer Zellen unter cGMP- (current Good Manufacturing Practices) Bedingungen. Lonza wird ihr umfangreiches Know-how, das sie sich im Bereich der Herstellung therapeutischer Zellen erworben hat, auf die Produktion von iPS Zellen anwenden. Die Herstellung von Zellbanken in cGMP-Qualität gilt als wichtiger erster Meilenstein, um Therapien basierend auf iPS Zellen in die Realität umzusetzen.  

“Angesichts der Fortschritte auf dem Gebiet der iPS Zellen sowie deren Aussichten auf eine klinische Anwendung ist die Zeit gekommen unsere Kunden dabei zu unterstützen, die beträchtlichen Hürden in den Bereichen Prozessoptimierung und cGMP-Herstellung zu überwinden”, sagte Lukas Utiger, Chief Operating Officer von Lonza Bioscience. “Ein Team von Wissenschaftlern innerhalb von Lonza arbeitet eifrig mit unseren Kunden zusammen, um ‘Brücken von der Forschung zur Therapie zu schlagen’. Dank dieser Lizenzvereinbarung und unserem Know-how sind wir ausgezeichnet positioniert, um unseren Kunden den Übergang vom Forschungslabor in die Klinik zu vereinfachen.”  

“Mit grosser Freude nehme ich zur Kenntnis, dass Lonza, ein weltweit tätiges Biotechnologieunternehmen, mit iPS Academia Japan eine Vereinbarung über Rechte des geistigen Eigentums unterzeichnet hat”, sagte Dr. Shinya Yamanaka, Direktor des Center for iPS Cell Research and Application (CiRA) der Universität Kyoto. “Ich hoffe, dass die Vereinbarung raschmöglichst dazu beitragen wird, Therapien basierend auf iPS Zellen zu verwirklichen.  

“iPS Academia Japan freut sich, Lonza – einem weltweit führenden Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für die Pharma-, Gesundheits- und Life-Sciences-Industrien – eine nicht-exklusive Lizenz zu gewähren. Lonza ist der ideale Partner, um die iPS Zelltechnologie zu einem kommerziellen Erfolg zu machen”, so Shosaku Murayama, President und Chief Executive Officer von iPS Academia Japan.    

Informationen zu iPSC Academia Japan
iPS Academia Japan, Inc. (AJ) ist eine Tochtergesellschaft der Universität Kyoto. Als eine ihrer wichtigsten Aufgaben verwaltet und verwertet sie die Patente und übrigen geistigen Eigentumsrechte, die auf dem Gebiet der iPSC-Technologien im Besitz bzw. unter der Kontrolle der Universität Kyoto und anderer Universitäten sind – mit dem Ziel, dass die diesbezügliche Forschung die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschheit verbessert. AJ wurde im Juni 2008 in Kyoto gegründet. Per April 2012 umfasste das Patentportfolio von AJ mehr als 60 Patentfamilien (die Gesamtzahl aller Patentanmeldungen beträgt rund 220 Fälle). Mit nationalen und internationalen Unternehmen wurden bisher rund 50 Lizenzvereinbarungen geschlossen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website www.ips-cell.net.  

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Bg